Im Blutstrom von Patienten mit neuro-psychiatrischen Erkrankungen können zirkulierende unverdaute Eiweiße gefunden werden. Diese sogenannten Polypeptide stammen aus Getreide und Kuhmilch und werden als Exorphine (bzw. Exomorphine) bezeichnet. Je nach Herkunft heißen sie Glutenomorphine (aus Getreide) oder Casomorphine (aus Kuhmilch).
Bei den Exorphinen handelt es sich um opiatähnliche Peptide, die bei einer gestörten Verdauungsleistung aus Nahrungsproteinen gebildet werden. Besonders bei einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmschleimhaut können diese Polypeptide zu Störungen im Gehirnstoffwechsel führen.
Mit einer Peptidanalyse im Urin (engl. Info-PDF) kann abgeklärt werden, ob die neuologisch-psychiatrischen Symptome durch morphinähnliche Eiweißbruchstücke ausgelöst oder verstärkt werden. Teströhrchen können im Institut für Umweltmedizin in Wolfhagen angefordert werden. Die Analyse kostet EUR 250.

Die Behandlung neuro-psychiatrischer Erkrankungen aus der Sicht der Ernährungs- und Umweltmedizin (Functional Medicine).
Klaus-Dietrich Runow, Ärztlicher Leiter, Institut für Umweltmedizin (IFU) – Diagnostic Center
ADHS - Autismus 2009.pdf
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